Breitbandausbau

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Herr Jürgen Endres

Verwaltungsangestellter
Funktion: Hoch- und Tiefbauamt

Herr Stefan Menz

Verwaltungsangestellter
Funktion: Hoch- und Tiefbauamt

Hier finden Sie die aktuellen Informationen zum Breitbandausbau in unserem Markt Burgebrach

Burgebrach setzt Zeichen des digitalen Fortschritts

v.l.n.r: Landtagsabgeordneter Holger Dremel, Staatssekretär Martin Schöffel, Erster Bürgermeister Johannes Maciejonczyk und Landrat Johann Kalb

Für den Ausbau des eigenen Glasfasernetzes im Markt Burgebrach überreichte der Staatssekretär des Bayer. Staatsministerium der Finanzen und für Heimat, Martin Schöffel, einen Förderbescheid in Höhe von 5,9 Mio. Euro an Ersten Bürgermeister Johannes Maciejonczyk. Der Freistaat Bayern lege großen Wert auf die Förderung des ländlichen Raumes. Die digitale Anbindung bezeichnete Schöffel als „Tor zur Welt“, sie sei ein wichtiger Standortfaktor für die Ansiedlung von Familien und Gewerbebetrieben. Der Markt Burgebrach sei Paradebeispiel für Bayerns Weg in eine Gigabit-Gesellschaft und erhält als erste Kommune Oberfrankens eine Förderung in dieser Höhe. Die digitale Infrastruktur sei eine wichtige Investition in die Zukunft und biete eine gute Basis für das Privat- und Arbeitsleben in der Gemeinde.

Als einen Meilenstein in der Entwicklung Burgebrachs bezeichnete Erster Bürgermeister Johannes Maciejonczyk den Start zur Optimierung der digitalen Infrastruktur in Burgebrach. Der Markt Burgebrach wird zunächst das Glasfasernetz selbst ausbauen und dann an den Betreiber – die Deutsche Telekom – verpachten. Mit dem Bau soll im Frühjahr 2024 begonnen werden. Insgesamt werden mit dieser Maßnahme 1180 Liegenschaften angeschlossen. Für die noch fehlenden 820 Adressen wird über ein Programm des Bundes eine Förderung beantragt. Der Bürgermeister dankte dem Freistaat Bayern für die großzügige Unterstützung – explizit vor Ort dem Staatssekretär Martin Schöffel und den Landtagsabgeordneten Holger Dremel, der Regierung von Oberfranken für die zügige Bearbeitung des Förderantrages, dem Marktgemeinderat für die zukunftsweisenden Beschlüsse und der Verwaltung für die vielen Vorbereitungsmaßnahmen sowie den anstehenden umfangreichen Kontaktaufnahmen hinsichtlich der Anschlüsse.

Der Markt Burgebrach sei Vorreiter für den Breitbandbandausbau, so Dipl. Ing. (FH) Siegbert Reuther von der beauftragten Fa. Reuther Glasfaser GmbH, Bad Staffelstein. Bereits seit vielen Jahren wurden bei Baumaßnahmen Vorrichtungen für die vorgesehene Glasfaseranbindung mit verlegt. Ein eigener Ausbau sei ohne Förderung kaum möglich. Für die Anbindung der 1180 Adressen sind Tiefbaumaßnahmen von 22 Kilometer in öffentlichem Grund und 16 Kilometer in privaten Flächen erforderlich. Insgesamt werden 200 km Glasfaserleitungen verlegt. Das Gesamtvolumen der Investition komme auf 7,9 Mio. €.

Marktgemeinderat Burgebrach strebt die Errichtung eines eigenen Netzes an.

Erneut informierte Dipl.-Ing. (FH) Siegbert Reuther von Reuther NetConsulting, Bad Staffelstein, den Marktgemeinderat Burgebrach zum Breitband- und Glasfaserausbau in Burgebrach. Nach einer Vorstellung von verschiedenen Ausbaumöglichkeiten hatte der Marktgemeinderat im Juli diesen Jahres zwei verschiedene Herangehensweisen favorisiert, die Reuther nun näher beleuchtete.

Beim Wirtschaftlichkeitslückenmodell baut und betreibt ein Provider das Glasfasernetz. Über einen Betrachtungszeitraum von sieben Jahren werden die Einnahmen prognostiziert und den Investitionen gegenübergestellt. Die dabei entstehende Finanzierungslücke ist die sog. Wirtschaftlichkeitslücke, die gefördert wird. Der Eigenanteil muss durch die Gemeinde getragen werden. Der Provider bestimmt das Ausbautempo des Netzes und ist dann der Eigentümer. Vorteil wäre, dass dem Markt Burgebrach nur ein geringer Verwaltungsaufwand entstünde.

Beim Betreibermodell erstellt der Markt Burgebrach ein eigenes Netz, welches dann an den wirtschaftlichsten Betreiber (Provider) verpachtet wird. Diese Variante würde zwar eine interne Mehrbelastung in der Verwaltung mit sich bringen. Der Markt Burgebrach kann damit jedoch den zeitlichen Ausbau steuern und die digitale Zukunft selbst voranbringen. Als Eigentümer des Netzes können langfristig attraktive Renditen erzielt werden. Während der Ausbauphase hätte der Markt nach einer erstellten Prognose in den ersten 10 Jahren nach Abzug der Fördermittel zunächst die Investitionskosten zu tragen. Nach Fertigstellung sind aufgrund der zunehmenden Hausanschlüsse steigende Pachteinnahmen zu erwarten.

Um eine gigabitfähige Infrastruktur in Bayern bis 2025 zu errichten, wird Anfang 2020 ein Förderprogramm erwartet, der Bund plant ein ähnliches Förderprogramm. Glasfaser im Haus gilt als einzige nachhaltige Technik für die kabelgebundene Datennetze in diesem Jahrhundert. Reuther zeigte auf, dass das Betreibermodell aufgrund der Ausbaugeschwindigkeit und der Wirtschaftlichkeit für den Markt Burgebrach deutlich attraktiver sei als das Wirtschaftlichkeitslückenmodell. Eine klare strategische, rechtzeitige Entscheidung ermöglicht vorbereitend nach Veröffentlichung der Gigabitförderrichtlinie sofortiges Handeln.

Erster Bürgermeister Johannes Maciejonczyk führte dazu aus, dass im Gemeindebereich bereits eine gute Versorgung von mindestens 30 Mbit/s bis zu 250 Mbit/s vorhanden ist. Ziel sei jedoch, Glasfaser in jedes Haus zu verlegen und den Bürgern und Firmen die bestmögliche Infrastruktur für die zukünftige Technik zu gewährleisten. Die Erfahrung zeige, dass bei einem Wirtschaftlichkeitslückenmodell mehr in Ballungsräumen als im flachen Land investiert werde. „Wenn wir die Maßnahmen selbst in die Hand nehmen, sind wir zeitnah versorgt.“, so der Erste Bürgermeister.

Nach eingehender Diskussion hat der Marktgemeinderat beschlossen, den Aufbau eines eigenen Netzes zu favorisieren. Die Verwaltung wurde beauftragt, die weiteren Schritte für die Erstellung des Glasfasernetzes im Markt Burgebrach auf Basis des vorgestellten Betreibermodells vorzubereiten. Aktuelle und angekündigte Förderprogramme sollen hierbei optimal und zeitnah mit genutzt werden.

Die optimale Ausbaureihenfolge (Clusterplanung) und Ausbaugeschwindigkeit soll anhand von Sachkriterien (Bedarf, IST-Versorgung, Aufwand/Synergien, Förderhöhe, …) erarbeitet und dem Marktgemeinderat zum gegebenen Zeitpunkt zum Beschluss vorgestellt werden.

Integration bereits erschlossener Bereiche

Die bisher erstellten Leerrohrnetze (Dürrhof, Hirschbrunn Teilbereich, Oberköst, Küstersgreuth, Tempelsgreuth, Manndorf, Krumbach, Burgebrach Teilbereiche) sollen in dieses Betreibermodell mit integriert werden.

Die einzelnen Haushalte müssen für die Glasfaserversorgung nichts bezahlen. Zur Gleichbehandlung der Bürger hat der Marktgemeinderat dann weiter beschlossen, die bisher durch die Eigentümer bezahlten Anschlusskosten für die Speedpipe-Leerrohr-Anschlüsse an die Grundstückseigentümer zurück zu erstatten.

Auf die Abrechnung bereits abgeschlossene Vereinbarungen für Maßnahmen, die noch nicht abgerechnet wurden, wird verzichtet.

Für laufende und zukünftige Maßnahmen erfolgt ebenfalls keine Abrechnung von Anschlusskosten für die Speedpipe-Anschlüsse.

Zur Errichtung eines Aldi-Einkaufsmarktes in der Bamberger Straße wurde für den Bebauungsplan „2. Änderung Neuwiesen“ die öffentliche Auslegung beschlossen. Der Bauantrag wurde im Anschluss vorgestellt.

Wahlleitung für die Kommunalwahl 2020

Für die Kommunalwahl im März 2020 bestellte der Marktgemeinderat Frau Elke Pieger als Wahlleiterin und Herrn Markus Kraus zum Stellvertreter.

Fortführung des Straßensanierungskonzeptes

Im Rahmen des Straßensanierungskonzeptes wurden die Aufträge zur Sanierung der Ortsstraße in Küstersgreuth, der Straße „Am Seehof“ in Oberköst und sowie für eine Teilstrecke der Gemeindeverbindungsstraße Hirschbrunn-Försdorf vergeben.

 

Elke Pieger

Bayerische Gigabitrichtlinie (BayGibitR)

Der Markt Burgebrach beteiligt sich an der Breitbandförderung des Freistaates Bayern gemäß Richtlinie zur Förderung des Ausbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen im Freistaat Bayern (BayGibitR) vom 02.03.2020 den sukzessiven Aufbau von gigabitfähigen Breitbandnetzen mit Übertragungsraten von mindestens 200 MBit/s symmetrisch für Privatanschlüsse und 
1 Gbit/s symmetrisch für gewerbliche Anschlüsse.

Gemäß der Förderrichtlinie BayGibitR hat der Markt Burgebrach in einer Bestandsaufnahme die aktuelle Versorgung mit Bandbreiten im Down- und Upload in einer Adressliste gemäß den Vorgaben BayGibitR ermittelt.

Zudem wurde eine grafische Übersichtskarte erstellt.

* Mit dem Download erklären Sie sich mit den Regelungen der Verpflichtungserklärung sowie den Nutzungsbedingungen einverstanden.

Hinweis: Die Adressliste wird nicht veröffentlicht. Erst nach Übermittlung der unterschriebenen Verpflichtungserklärung an den Ansprechpartner wird die Adressliste bereitgestellt.

Bevor Fördermittel eingesetzt werden können, hat der Markt Burgebrach gemäß Nr. 4.3 und Nr. 4.4 BayGibitR im Rahmen der Markterkundung Investoren zu eigenwirtschaftlichen Ausbauplänen, zur dokumentierten Ist-Versorgung und zu vorhandenen Infrastrukturen, die noch nicht im Infrastrukturatlas der BNetzA eingestellt sind, zu befragen. Der Markt bittet daher, bis spätestens 14. September 2020 zu nachfolgenden Punkten Stellung zu nehmen.

Bitte beachten Sie, dass die Frist zur Anforderung der Adressliste am 07. September 2020 endet!

Die Marktgemeinde Burgebrach hat im Zeitraum vom 01.08.2020 – 14.09.2020 ein Markterkundungsverfahren nach Nr. 4.3 und Nr. 4.4 BayGibitR durchgeführt.

Die Ergebnisse der Markterkundung können in der nachfolgenden Datei eingesehen werden.

Die Marktgemeinde Burgebrach führt zur Auswahl eines Netzbetreibers, der ein öffentlich gefördertes ultraschnelles NGA-Netz (passive Infrastruktur) anpachten und betreiben kann, in sinngemäßer Anwendung der Unterschwellenvergabeverordnung (UVgO) ein offenes, transparentes und diskriminierungsfreies Auswahlverfahren gemäß Nr. 5 BayGibitR; durch. 

Die Auswahl erfolgt zweistufig im Wege eines wettbewerblichen Verfahrens mit vorgeschaltetem öffentlichem Teilnahmewettbewerb.

Im Teilnahmewettbewerb wird auf einer ersten Stufe die Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit) der Bewerber geprüft.

Hinweis: Die Adressliste wird nicht veröffentlicht. Erst nach Übermittlung der unterschriebenen Verpflichtungserklärung an den Ansprechpartner wird die Adressliste bereitgestellt.

Die Teilnahmeanträge sind bis zum 09.09.2021, 11Uhr bei der Kontaktstelle (siehe Bekanntmachung) schriftlich in einem verschlossenen Umschlag in 2-facher Fertigung einzureichen.

 

*Mit dem Download erklären Sie sich mit den Regelungen der Verpflichtungserklärung sowie den Nutzungsbedingungen einverstanden.

Bekanntmachung des Marktes Burgebrach bezüglich der vorgesehenen Auswahlentscheidung im Rahmen der Bayerischen Gigabitrichtlinie (BayGibitR).

*Mit dem Download erklären Sie sich mit den Regelungen der Verpflichtungserklärung sowie den Nutzungsbedingungen einverstanden.

Der Zuwendungsbescheid der Regierung von Oberfranken vom 24.11.2023 wurde am 04.12.2023 dem Markt Burgebrach durch Herrn Staatssekretär Martin Schöffel persönlich übergeben.

Der Vertrag für den geförderten Gigabitausbau gemäß der Bayerischen Gigabitrichtlinie wurde am 29.11.2022 zwischen dem Markt Burgebrach und der Firma Telekom Deutschland GmbH unterzeichnet.

Stellungnahme des Marktes Burgebrach zum Abschluss des Kooperationsvertrages im nachfolgenden Dokument:

Bisheriger Breitbandausbau im Markt Burgebrach (abgeschlossene Förderverfahren)

Der Marktgemeinderat Burgebrach informierte sich in seiner Sitzung über mögliche Strategien zum weiteren Breitband- und Glasfaserausbau im Markt Burgebrach. Auf allen politischen Ebenen sei es gewollt, langfristig jedes Haus mit Glasfaser auszustatten, so Erster Bürgermeister Johannes Maciejonczyk.

Der Markt Burgebrach war eine der ersten Gemeinden bayernweit, die mit dem Ausbau der Breitbandversorgung begonnen hat. Derzeit seien im Gemeindegebiet 50 Mbit möglich, je nach Entfernung zu dem jeweiligen Schaltkasten jedoch mindestens 25 Mbit. Erreichbar seien bis zu 200 Mbit. In manchen Bereichen hat die Telekom eigenständig Glasfaser verlegt. Teilweise wurden im Zuge von Tiefbaumaßnahmen bereits Leerrohre für den Glasfaserausbau mitverlegt, so dass dort die Baukosten relativ niedrig gehalten werden können.

Den Istzustand und mögliche Ausbauvarianten zeigte Dipl.-Ing Siegbert Reuther vom Reuther NetConsulting, Bad Staffelstein, auf. Die Glasfaseranbindung biete nicht nur schnelleres Surfen, sie öffne im Zuge der Digitalisierung unverzichtbare Entwicklungsmöglichkeiten in vielen Bereichen. Für die Breitbandförderung sind auf Bundes- und Landesebene verschiedene Programme zu erwarten. Der Fördersatz ist noch nicht bekannt.

Grundlage für die Ausbauentwicklung ist ein Masterplan. 15 % der insgesamt 2400 Hausanschlüsse im Gemeindegebiet sind bereits in Betrieb oder wurden durch die Verlegung von Leerrohren schon gut vorbereitet.

Reuther zeigte vier Varianten zum Ausbau der restlichen 85 % mit den voraussichtlichen Zeitfenstern auf. Er veranschlagte die Kosten für den Ausbau auf insgesamt rund 12 Mio. €. Würde ein Provider (Anbieter) eigenwirtschaftlich den Ausbau durchführen, sei mit einer Fertigstellung im Jahr 2050 zu rechnen. Würde im Kernort ein Provider ausbauen und die Ortsteile mit Förderung ausbauen, könne die Maßnahme bis 2040 umgesetzt werden. Rund 2 Mio. € müsste der Markt dafür in den nächsten 30 Jahren aufwenden. Bei der Variante 3 würde der Markt das Netz im Förderverfahren selbst bauen und dann verkaufen. Mögliche Fertigstellung hierfür nannte Reuther in den Jahren 2040 – 2060. Durch die Nutzung der Förderung würde sich aufgrund der angenommenen 10 Förderchargen mit Auszahlung nach jeweils immer vier Jahren die Fertigstellung in die Länge ziehen. Die Variante 4 sieht den eigenständigen Netzausbau des Marktes vor und eine Verpachtung an den Betreiber. Diese Variante könnte bis 2030 umgesetzt werden, außerdem sei hier auch noch ein Überschuss für den Markt Burgebrach zu erwarten, so Reuther.

Bürgermeister Maciejonczyk meinte, dass mit dieser Variante den Bürgern schnell ein Service geboten werden könnte. „Für die Zukunft erhalten wir Einnahmen, Rücklagen würden in die Zukunft verlagert werden. Heute ist dieses Thema noch nicht entscheidungsreif.“ Siegbert Reuther ist sich abschließend sicher: „Glasfaser in jedes Haus kommt – Kupfer geht“. Er wird nun genauere Berechnungen vornehmen und die Varianten 2 und 4 näher beleuchten. Eine Entscheidung hat der Marktgemeinderat noch nicht getroffen.

Der Markt Burgebrach hat sein 1. Förderverfahren zum Breitbandausbau VDSL Burgebrach vom 08.08.2013 bis 02.07.2015 durchgeführt und abgeschlossen.

Der Markt Burgebrach hat sein 2. Förderverfahren zum Breitbandausbau VDSL Burgebrach vom 02.09.2016 bis 09.10.2018 durchgeführt und abgeschlossen.

Weitere Nachrichten zum Breitbandausbau

Der Marktgemeinderat Burgebrach informierte sich in seiner Sitzung über mögliche Strategien zum weiteren Breitband- und Glasfaserausbau im Markt Burgebrach. Auf allen politischen Ebenen sei es gewollt, langfristig jedes Haus mit Glasfaser auszustatten, so Erster Bürgermeister Johannes Maciejonczyk.

Der Markt Burgebrach war eine der ersten Gemeinden bayernweit, die mit dem Ausbau der Breitbandversorgung begonnen hat. Derzeit seien im Gemeindegebiet 50 Mbit möglich, je nach Entfernung zu dem jeweiligen Schaltkasten jedoch mindestens 25 Mbit. Erreichbar seien bis zu 200 Mbit. In manchen Bereichen hat die Telekom eigenständig Glasfaser verlegt. Teilweise wurden im Zuge von Tiefbaumaßnahmen bereits Leerrohre für den Glasfaserausbau mitverlegt, so dass dort die Baukosten relativ niedrig gehalten werden können.

Den Istzustand und mögliche Ausbauvarianten zeigte Dipl.-Ing Siegbert Reuther vom Reuther NetConsulting, Bad Staffelstein, auf. Die Glasfaseranbindung biete nicht nur schnelleres Surfen, sie öffne im Zuge der Digitalisierung unverzichtbare Entwicklungsmöglichkeiten in vielen Bereichen. Für die Breitbandförderung sind auf Bundes- und Landesebene verschiedene Programme zu erwarten. Der Fördersatz ist noch nicht bekannt.

Grundlage für die Ausbauentwicklung ist ein Masterplan. 15 % der insgesamt 2400 Hausanschlüsse im Gemeindegebiet sind bereits in Betrieb oder wurden durch die Verlegung von Leerrohren schon gut vorbereitet.

Reuther zeigte vier Varianten zum Ausbau der restlichen 85 % mit den voraussichtlichen Zeitfenstern auf. Er veranschlagte die Kosten für den Ausbau auf insgesamt rund 12 Mio. €. Würde ein Provider (Anbieter) eigenwirtschaftlich den Ausbau durchführen, sei mit einer Fertigstellung im Jahr 2050 zu rechnen. Würde im Kernort ein Provider ausbauen und die Ortsteile mit Förderung ausbauen, könne die Maßnahme bis 2040 umgesetzt werden. Rund 2 Mio. € müsste der Markt dafür in den nächsten 30 Jahren aufwenden. Bei der Variante 3 würde der Markt das Netz im Förderverfahren selbst bauen und dann verkaufen. Mögliche Fertigstellung hierfür nannte Reuther in den Jahren 2040 – 2060. Durch die Nutzung der Förderung würde sich aufgrund der angenommenen 10 Förderchargen mit Auszahlung nach jeweils immer vier Jahren die Fertigstellung in die Länge ziehen. Die Variante 4 sieht den eigenständigen Netzausbau des Marktes vor und eine Verpachtung an den Betreiber. Diese Variante könnte bis 2030 umgesetzt werden, außerdem sei hier auch noch ein Überschuss für den Markt Burgebrach zu erwarten, so Reuther.

Bürgermeister Maciejonczyk meinte, dass mit dieser Variante den Bürgern schnell ein Service geboten werden könnte. „Für die Zukunft erhalten wir Einnahmen, Rücklagen würden in die Zukunft verlagert werden. Heute ist dieses Thema noch nicht entscheidungsreif.“ Siegbert Reuther ist sich abschließend sicher: „Glasfaser in jedes Haus kommt – Kupfer geht“. Er wird nun genauere Berechnungen vornehmen und die Varianten 2 und 4 näher beleuchten. Eine Entscheidung hat der Marktgemeinderat noch nicht getroffen.

Zuwendungsbescheid wurde überreicht.

Am Montag, den 17.07.2017, ist dem Ersten Bürgermeister Johannes Maciejonczyk  in Nürnberg der Zuwendungsbescheid durch den bayerischen Finanzminister Dr. Markus Söder überreicht worden.

Staatsminister Dr. Markus Söder hat in Burgebrach die schnelle Datenautobahn in Betrieb genommen.

Staatsminister Dr. Söder, MdB Silberhorn und die drei Burgebracher Bürgermeister drücken den Startknopf

Nach 12 Monaten Bauzeit ist jetzt das schnelle Internet in Burgebrach im Rahmen eines Festaktes in Betrieb genommen worden.

 

Staatsminister Dr. Markus Söder vom Bayerischen Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat drückte persönlich den Startknopf vor.

 

Damit ist der Markt Burgebrach eine der ersten Gemeinden in Oberfranken und auch in Bayern, die das Förderprogramm durchlaufen haben und bei denen der Breitbandausbau abgeschlossen ist.

 

Ab sofort können die entsprechenden Tarife gebucht werden.

Breitbandausbau im Markt Burgebrach - Aktueller Ausbaustand

Der Markt Burgebrach errichtet im Rahmen des Betreibermodells sein eigenes Glasfasernetz mit einem kostenlosen Anschluss für jedes Haus im Gemeindegebiet.

Der Ausbau richtet sich nach den beiden Förderprogrammen des Freistaates Bayern (BayGiBitR – Bayerische Gigabitrichtlinie) und des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (Gigabitrichtlinie des Bundes 2.0).

Beginnend mit dem Bayerischen Förderprogramm werden Haushalte deren aktueller Internetanschluss unter einer Geschwindigkeit von 100 Mbit/s liegt, vorrangig mit Glasfaser erschlossen.

Anschließend erfolgt der Ausbau aller weiteren Gemeindeteile mit einem bereits schnelleren Anschluss im Rahmen des Bundesförderprogramms voraussichtlich ab 2027.

Hier finden Sie Informationen zum aktuellen Stand des Breitbandausbaus im jeweiligen Gemeindeteil. Bitte wählen Sie den gewünschten Ort durch anklicken aus.

Informationen über den Ablauf zum Glasfaserausbau 

Nach der Winterpause sind die Glasfaserarbeiten im Markt Burgebrach wieder gestartet

Nach Fertigsstellung der Arbeiten in Grasmannsdorf werden die Arbeiten im Anschluss in Dietendorf fortgeführt. Für diesen Bauabschnitt ist eine Dauer von etwa vier Wochen vorgesehen.

Sobald diese beiden Maßnahmen abgeschlossen sind, beginnen die Arbeiten in Ampferbach. Dort sind insbesondere Bauarbeiten in der Hauptstraße geplant. Diese erfolgen in Zusammenarbeit mit dem Bayernwerk, da neben den Glasfaserarbeiten auch die Stromleitungen unterirdisch verlegt werden.

Es ist während der kompletten Bauzeit mit Verkehrsbehinderungen und zeitweise auch mit Sperrungen in den jeweiligen Ortsteilen zu rechnen.

Beginn der GlasfaserausbauArbeiten im Ortsteil Dietendorf

Im Zuge der Förderung zur Bayerischen Gigabit Richtlinie werden im LOS 3 die Arbeiten in Dietendorf durchgeführt. Es ist geplant, dass die Hauptverbände und Hausanschlüsse ab September 2025 begonnen werden.

 

Anfang September beginnen die Glasfaserarbeiten in Dietendorf (Flurstraße, Forstgartenstraße, Gerstengarten). 

Zuerst werden die Hauptleitungen und anschließend die Hausanschlüsse gebaut.  

Nähere Informationen für die Grundstücksbesitzer wurden bei der Bürgerversammlung mitgeteilt. Die Verlegearbeiten sind hier hauptsächlich im Gehweg. Mit Verkehrseinschränkungen ist dennoch zu rechnen. Um einen reibungslosen Ablauf garantieren zu können wird gebeten die Hecken und Grünflächen, die in die öffentlichen Bereiche ragen, zurückzuschneiden.

Informationen über den Ablauf zum Glasfaserausbau 

Beginn Glasfaserausbau: 27.02.2024

Ende Glasfaserausbau: 16.10.2024

Geplante Übergabe an Provider – Deutsche Telekom: 13.01.2025

 

Der Glasfaseranschluss für die einzelnen Haushalten kann gebucht werden!

Die Tiefbauarbeiten wurden planmäßig abgeschlossen.

Nachdem der Bau des Ortsanschlusses durch die Deutsche Telekom fertiggestellt ist, soll das Netz bis voraussichtlich Ende diesen Jahres an den Provider übergeben werden.

Mit dem Spatenstich am 27.03.2024 wurde in Stappenbach der Startschuss für den Glasfaserausbau im gesamten Gemeindegebiet gegeben.

Schon zwei Tage vorher haben die Arbeiten im Ortsteil Stappenbach begonnen, welche bis August 2024 vollständig abgeschlossen sein sollen.

Spatenstich - Glasfaser für alle in Burgebrach

Einen Meilenstein geht der Markt Burgebrach mit dem Startschuss zur Herstellung eines gemeindeeigenen Breitbandnetzes. Bei einer Gesamtinvestition von 15 Mio. € können Zuschüsse aus dem Bayerischen Förderprogramm in Höhe von 5,9 Mio.€ in Anspruch genommen werden, so Erster Bürgermeister Johannes Maciejonczyk. Zunächst werden 1180 Haushalte angeschlossen, weitere 900 bereits gut versorgte Haushalte folgen dann über ein Bundesförderprogramm. Mit dem Gemeindeteil Stappenbach wurde begonnen. Hier wird neben dem neuen Glasfasernetz auch zeitgleich das Baugebiet „Seeäcker“ im Süden erschlossen, im Westen Stappenbachs wird der Landkreis in Kürze die Förderschule mit 20 Mio. € Bausumme sanieren und erweitern. Der Bau des Glasfasernetzes in Stappenbach kann voraussichtlich nach ca. vier Monaten abgeschlossen werden. Parallel dazu beginnen die Baumaßnahmen in Hirschbrunn und wird in die vorhandenen Leerrohre, die in 11 von 27 Gemeindeteilen bereits im Zuge anderer Baumaßnahmen mit verlegt wurden, Glasfaser eingeblasen. Mit der Fa. Reuther Glasfaser, Burgkunstadt, und der bauausführenden Firma SEL Erd- und Leitungsbau, Altenkunstadt, hat der Markt Burgebrach kompetente Partner an seiner Seite, so Bürgermeister Johannes Maciejonczyk.

Als einen wichtigen Wohn- und Wirtschaftsfaktor bezeichnete der Bundestagsabgeordnete Thomas Silberhorn die digitale Infrastruktur. „Der Markt Burgebrach nimmt die Dinge in die Hand, die Vorleistung wird sich rechnen.“ Er verwies allerdings auch darauf, dass die digitale Vernetzung das persönliche Gespräch nicht ersetzen dürfe und könne.

Dipl.—Ing. Siegbert Reuther freut sich über den Start des zukunftsweisenden Projektes. Ihm gehe das Herz auf, wenn er an die große Beteiligung bei der kürzlich abgehaltenen Bürgerversammlung in Stappenbach zurückdenke.

Im Rahmen des Betreibermodells wird die Deutsche Telekom das Glasfasernetz pachten und betreiben. Thomas Weigand von der Deutschen Telekom sicherte nach Fertigstellung eine Internetleistung bis 1 Gigabit pro Sekunde zu. Ein neues leistungsstarkes Netz ermöglicht gleichzeitiges Arbeiten und Lernen, Video-Konferenzen, Surfen und Streamen von Zuhause aus, Glasfaser sei die Schlüsseltechnologie für die digitale Gesellschaft.

Am Ende des Gesamtprojektes wird jede Haus- und Hofstelle und jeder Gewerbebetrieb im Gemeindegebiet des Marktes Burgebrach an das schnelle Breitbandnetz angeschlossen werden.

Öffnungszeiten

Zu den folgenden Zeiten hat unsere Verwaltung geöffnet: 

Montag

08:00 - 12:00 Uhr

Dienstag

08:00 - 12:00 Uhr
und 13:00 - 16:30 Uhr

Mittwoch

08:00 - 12:00 Uhr

Donnerstag

08:00 - 12:00 Uhr
und 13:00 - 18:00 Uhr

Freitag

08:00 - 13:00 Uhr

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Dann kontaktieren Sie uns einfach jederzeit unter folgenden Kontaktmöglichkeiten: